Die Familie wurde zunächst in Villa Andreino inhaftiert, dem Sitz der Justizvollzugsanstalten / oppure: Justizvollzugsanstalt (Singular), die während der nazifaschistischen Besatzung als Militärgefängnis und Ort für Verhöre genutzt wurden. Sie blieben dort bis Ende September und wurden dann in das Gefängnis Marassi in Genua verlegt. Wenige Tage später wurden beide zusammen mit anderen Gefangenen ins Lager Bozen deportiert. Zita erhielt im Lager Bozen die Häftlingsnummer 4823, Alfredo die Nummer 4832. Während Zita in Bozen blieb, wurde Alfredo am 20. November 1944 zusammen mit 280 weiteren Personen in das Lager Mauthausen deportiert und später in das Außenlager Gusen II gebracht, wo er am 6. Januar 1945 starb.
Zita arbeitete in der Lagerwäscherei von Bozen und gehörte dem CLN des Lagers an. Sie blieb bis zur Befreiung des Lagers im April 1945, auf dem Entlassungsdokument ist der 30. April 1945 vermerkt (Dokument im Stadtarchiv Bozen).